Der Große Terror 1937–1938 in der Sowjetunion

11. April 2015.Daniel.0 Likes.0 Comments

Irgendwo im U-Bahnhof hingen Plakate und sie machten mich auf die Ausstellung „Der Große Terror 1937–1938 in der Sowjetunion“ im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte aufmerksam.

In der Reihe der stalinistischen Verbrechen in der Sowjetunion war der „Große Terror” in den Jahren 1937 und 1938 beispiellos in seinem Ausmaß. Ganz im Gegensatz zu den damals unter großem Propagandaaufwand geführten öffentlichen Moskauer und lokalen Schauprozessen vollzog sich der „Große Terror“ unter dem Siegel strengster Geheimhaltung. Innerhalb von nur 16 Monaten fielen ihm etwa 1,5 Millionen Sowjetbürger zum Opfer. Landesweit und aus allen sozialen Schichten verschwanden Menschen für immer – in geheimen Operationen verhaftet, von geheimen Standgerichten ohne Verteidigung, oft sogar in Abwesenheit als „Volksfeinde“ abgeurteilt. 750.000 Opfer wurden sofort ermordet und in geheimen Massengräbern verscharrt.

Letzte Zeugnisse einiger dieser Menschen sind Gefängnisfotos, die im Rahmen der polizeilichen Routine gemacht wurden, dann für Jahrzehnte in Geheimarchiven verborgen lagen und erst Anfang der 1990er Jahre öffentlich bekannt wurden.

Weitere Informationen findet Ihr hier:
„Der Große Terror 1937–1938 in der Sowjetunion“ im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte

Ich werde mich dann mal auf den Weg nach Potsdam machen und bin gespannt, was mich dort erwartet. Heute Abend gibt es dann bestimmt auch noch mal ein paar neue Bilder.
Ahoi!

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