Festivalkult Umsonst & Draußen Festival in Porta Westfalica

5. August 2017.Daniel.Noch nicht geherzt.1 Kommentar

Ich war am Freitag auf dem Festivalkult Umsonst & Draußen Festival in Porta Westfalica. Dieses Mal nicht als Besucher, sondern als Fotograf. Dort durfte ich unter anderem mit Zugezogen Maskulin, Max Raptor und Oferta Especial auf einer Bühne stehen.

Das Festival findet jährlich in Porta Westfalica und einigen anderen Städten statt und ist, wie der Name schon vermuten lässt, umsonst und draußen. Auf der Website des Veranstalters findet sich folgende Beschreibung:

Dieses Festival lebt durch Deine Fantasie, Kreativität und unsere gemeinsame Verantwortung für Mensch und Natur. Deswegen erwarten wir von Dir, dass Du mit Deinem Auftreten vor Ort darauf Rücksicht nimmst, denn nur mit der Sympathie der hier lebenden Menschen wird es dieses Festival auch in Zukunft geben!

Die »umsonst & draußen Festivalbewegung« ist ein Produkt der gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen der 70er Jahre. Die umsonst & draußen Festivals wurden organisiert und veranstaltet von kreativen Träumern und Machern, die beweisen wollten und konnten, dass man kulturelle Großveranstaltungen ohne Kommerz und zu 100% selbstorganisiert durchführen kann.
Es ging um viel mehr als Musik, Theater und Spaß für alle. Die »neue Gesellschaft« wurde ausprobiert. Es entstand für ein paar Tage eine »andere Republik« mit eigenem Regelwerk. Das mag aus heutiger Sicht naiv erscheinen, hat aber irreversible politische Veränderungen mit initiiert. Viele fortschrittliche Gruppierungen von damals waren Mitorganisatoren der umsonst & draußen Festivals: Die gerade entstandene Schwulen- und Lesbenbewegung, Friedens- und Umweltschutzgruppen, die Anti-AKW-Bewegung, die autonome Jugendzentrumsbewegung, Rock gegen Rechts, und viele mehr. […]

Da die Einladung zum Fotografieren und die Organisation des Presseausweises relativ spontan passiert ist, musste ich mir vor Ort zuerst einen Ausweis besorgen. Ich war zuletzt vor vielen Jahren dort und das Zelt mit Festivalleitung zu finden erwies sich als gar nicht mal so einfach. Ich habe es dennoch geschafft und konnte mich danach überall frei bewegen.

Ich wusste nicht genau, was mich erwarten wird und wie die Arbeit eines Fotografen auf einem Konzert abläuft. Dementsprechend war ich aufgeregt und sehr gespannt. Nachdem ich nun etwas Zeit hatte, um die Eindrücke sacken zu lassen, freue ich mich schon auf das nächste Konzert.

Folgende Bands habe ich fotografiert:

Max Raptor | Punk-Rock aus Großbritannien
Oferta Especial | Ska-Punk aus Spanien
Zugezogen Maskulin | Hip Hop aus Deutschland
Verschiedene Hip Hop Künstler aus Bielefeld

Ich hätte gerne noch mehr Fotos gemacht, aber spätestens bei Zugezogen Maskulin war mir klar, dass mein 50mm und mein 24-105mm Objektiv für Konzerte nicht so gut geeignet sind. Sie sind einfach nicht lichtstark genug. Das 50mm Objektiv hat zwar auch bei schwierigem Licht noch einige gute Aufnahmen hinbekommen, aber leider habe ich damit keinen Zoom. Auf meinem Wunschzettel bei Amazon befindet sich aber schon eine Lösung für dieses Problem. Was ich sonst noch so alles mit mir herumgeschleppt habe, werde ich mal genauer Ausführen. Wenn man noch nie ein Konzert/Festival fotografiert hat, gibt es ziemlich viele Dinge, an die man denken sollte.

Nun habe ich den ganzen Abend damit verbracht, aus über 1000 Bildern zuerst 300 zu machen und aus diesen 300 Bildern dann die besten auszusuchen und zu bearbeiten. Letztendlich sitze ich jetzt auf knapp 250 Bildern, von denen ihr hier auch auf jeden Fall noch einige zu sehen bekommen werdet.

Bis demnächst – Ahoi.

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