Ende Mai waren wir für einen Tag in Alkmaar, um uns den Käsemarkt und Hollands Käsestadt anzuschauen. Kurz bevor wir Alkmaar erreichten, stellten wir fest, dass es keine sonderlich gute Idee war, mit dem Auto in die Stadt zu fahren.

Überall waren Hinweisschilder aufgestellt, die uns sagten, dass man doch sein Auto am besten zuhause lässt. Diese Schilder kamen jedoch ungefähr 20 Kilometer zu spät. So standen wir im Stau und gucken den Radfahrern hinterher, die bequem ans uns vorbeifuhren.

Was passiert auf dem Käsemarkt?
So genannte Setzer beginnen, ab ca. 07:00 Uhr mit dem Stapeln des Käses. Sobald der Markt eröffnet ist, machen sich die Händler an die Arbeit und prüfen den Käse. Das Prüfen des Käses beschränkt sich nicht allein auf das Aussehen. Der Käse wird abgeklopft und mit einem speziellen Bohrer werden Proben entnommen. Diese werden zwischen den Fingern zerrieben. Auf diese Art werden der Geschmack sowie das Verhältnis zwischen Fett- und Wasseranteil beurteilt.

Nach dem Durchschneiden wird zusätzlich noch die Anzahl der Löcher begutachtet. Diese Löcher werden von Milchsäurebakterien beim Reifen des Käses verursacht. Bei einem perfekten Käse sind die sie ordentlich über den Käse verteilt. Bis halb zehn müssen alle Käse auf dem Marktplatz liegen.

Das Wetter war perfekt und es war zum Glück nicht ganz so heiß, wie an dem Tag in Amsterdam. Aufgenommen habe ich die Bilder mit meiner EOS 5D MKII und dem 24-105mm Objektiv. Mittlerweile hat sich das Objektiv bei mir zu einem echten Immerdrauf entwickelt.

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