Kunst auf dem Teufelsberg

Kunst auf dem Teufelsberg

Weniger als eine Minute

Hier kommt dann auch endlich mal der zweite Teil der Bilder von meinem Ausflug in den Grunewald und zum Teufelsberg in Berlin.

Die Bilder lagen schon länger fertig hier herum, aber ich war zu faul, einen neuen Beitrag zu schreiben. Jetzt habe ich mich dazu gezwungen und hier ist er. Das Gelände des Teufelsbergs wird momentan für Künstler zugänglich gemacht. Diese können sich beim Betreiber melden und erhalten dort dann kostenfreien Zugang. In den leerstehenden Hallen und auch auf dem restlichen Gelände findet man überall sehr viele Graffitis und Installationen.

Wenn Ihr mal in Berlin seid, kann ich Euch einen Besuch sehr ans Herz legen. Wer weiß, wie lange das Gelände überhaupt noch zu betreten ist. Ich habe mich bei rottenplaces.de noch einmal umgesehen und geguckt, was es in Berlin noch so zu entdecken gibt. Wenn sich das Wetter wider Erwarten bis morgen besser sollte, werde ich mich mal auf den Weg nach Beelitz machen.

Weitere Bilder aus verlassenen Orten findet Ihr bei uns unter #rotten-places.

Ich wünsche Euch noch ein schönes Wochenende!

Flugüberwachungs- und Abhörstation auf dem Teufelsberg in Berlin

Flugüberwachungs- und Abhörstation auf dem Teufelsberg in Berlin

Lesezeit: 2 Minuten, 43 Sekunden

Ich war gestern im Grunewald und bin dann aus Versehen in eine Führung auf dem Teufelsberg gestolpert.

Ein paar unserer Leser werden sich bestimmt fragen, was zum Teufel es mit diesem ominösen Berg im Westen Berlins aus sich hat. Bevor ich jetzt so tue, als hätte ich ein unglaublich umfassendes Wissen über Berlins Geschichte, kopiere ich Euch einfach schnell einen Auszug aus dem Wikipedia Artikel über den Teufelsberg hier rein.

Der Teufelsberg ist ein Trümmerberg im Westen Berlins und nach Messungen aus dem Jahr 2013 mit 120,1 m ü. NHN vor dem Großen Müggelberg die höchste Erhebung des Stadtgebiets. Der Hügel – mit Aussicht über das Naturschutzgebiet Grunewald und die Havel – liegt im Ortsteil Grunewald (Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf) an der Teufelsseechaussee zwischen den S-Bahn-Bahnhöfen Grunewald und Heerstraße. Er hat seinen Namen vom nahe gelegenen Teufelssee. Auf dem Berg befinden sich die markanten Bauten einer Flugüberwachungs- und Abhörstation der US-amerikanischen Streitkräfte. Nach dem Abzug der Militärs wurde die Anlage von 1991 bis 1999 als Flugsicherungsradar-Station genutzt. Seitdem stehen die Gebäude leer.

Eigentlich wollte ich nur ein bisschen durch den Wald streifen und mir das Gelände mal etwas genauer anschauen.
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2011

2011 ✔

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Martin fragte nach dem persönlich besten Foto aus dem Jahr 2011. Die Wahl war für mich überraschend leicht. Ob es mein bestes Foto dieses Jahr ist?  Vermutlich gibt es schönere, allerdings sticht es aus meinem Lightroom-Katalog. Es ist düster, teilweise undeutlich (man erkennt nicht, welche Gegenstände im Wasser liegen) und es spiegelt die Atmosphäre des Ortes wieder.

Persönlich finde ich es interessant, dass die Spiegelung des mittleren Grafittis durch die im Wasser liegenden Gegenstände anders aussieht, bzw. verzehrt wird. Aber das nur am Rande. Zur Erinnerung: Daniel und ich fotografierten in einem verlassenen Hotel, welches teilweise recht gruselig war: Teil I, Teil II & Teil III.

Technisch gesehen würde ich das Foto heute ein wenig anders machen, eine kürzere Belichtungszeit hätte dem Bild vermutlich gut getan, die Decke hätte links oben etwas dunkler sein können.

Achja, das Foto:

Spreepark im Plänterwald

Spreepark im Plänterwald

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Direkt an der Spree, umgeben vom Plänterwald, liegt ein stillgelegter Freizeitpark. Ich habe ihn besucht – Eintritt habe ich nicht zahlen müssen.

Der Spreepark im Plänterwald wurde 1969 eröffnet und war ein wahrer Publikumsmagnet. 1991 wurde der Park komplett saniert und erhielt neue Fahrgeschäfte bis dann irgendwann die Besucher ausblieben und erobert sich jetzt die Natur seit 2001 ihren Platz zurück. 2011 wurden dort übrigens einige Szenen aus ‘Wer ist Hanna?’ gedreht.

Wer hat sich noch nicht vorgestellt, einen Tag alleine oder mit Freunden, in einem Freizeitpark zu sein. Man hätte alle Fahrgeschäfte für sich. Ein ähnliches Gefühl überkommt einen, wenn man das Gelände betritt. Gespenstisch und beeindruckend. Die Wege sind noch relativ gut begehbar und die Fahrgeschäfte zugänglich. Allein die Holzbrücken, über die man einige Fahrgeschäfte erreichen kann, machen keinen vertrauenserweckenden Eindruck mehr.

Ich hatte nicht geplant, in einen Freizeitpark einzusteigen, aber es lag auf dem Weg. Leider musste ich meine Fototour nach gut 45 Minuten beenden, da die Security auf mich aufmerksam geworden war. Schade, aber es war sicherlich nicht das letzte Mal, dass ich da gewesen bin.

Alle Bilder sind mit dem 50mm aufgenommen – Viel Spaß!