Binz auf Rügen – Der Koloss von Prora

Lesezeit: 1 Minute, 31 Sekunden

Wenn Ihr diesen Artikel lesen könnt, hat mich Thorben wieder in den Blog gelassen. Wir werden momentan massiv attackiert und mussten daher noch eine .htaccess vor den Adminbereich schalten.

Das ist alles überhaupt kein Problem, außer man hat das falsche Passwort – Dann wird das nämlich nichts. Ich bin gespannt, wann ich mich wieder einloggen darf. Es könnte natürlich auch sein, dass er nun die Alleinherrschaft übernommen hat und ich meine Bilder demnächst in Klarsichtfolien an Laternenmasten aufhängen muss.

Letzte Woche gab es schon mal einige Bilder aus Rügen und hier kommen die restlichen Aufnahmen. Für diejenigen, die Prora noch nicht kennen, ist hier wie immer ein kleiner Auszug aus Wikipedia:

Prora ist ein Ortsteil der Gemeinde Binz auf Rügen. Er ging aus dem zwischen 1936 und 1939 gebauten, jedoch unvollendet gebliebenen KdF-Seebad Rügen hervor.

Im Komplex sollten durch die Organisation Kraft durch Freude (KdF) 20.000 Menschen gleichzeitig Urlaub machen können. Nach dem Beginn des Zweiten Weltkrieges wurden die Bauarbeiten eingestellt. Um 1950 begann der Aus- und Umbau weiter Teile des nunmehr Prora genannten Torsos zu einer der monumentalsten Kasernenanlagen in der DDR. Das unbefugte Betreten des Strandes war streng verboten.

Heute ist der „Koloss von Prora“ der Kern des Komplexes: acht auf einer Länge von etwa 4,5 Kilometern entlang der Küste aneinandergereihte baugleiche Häuserblocks, die ursprünglich Gästehäuser werden sollten. In einem der Blöcke befindet sich eine Jugendherberge. Weitere Teile des Bauwerks werden zu Ferienwohnungen ausgebaut.


Ich habe seit einer knappen Woche nun auch endlich wieder eine Spiegelreflexkamera, aber dazu kommen wir dann noch mal an einer anderen Stelle.

Habt ein gutes Wochenende – Bussi.

(Wenn wir alle ganz fest die Daumen drücken, gibt es auch bald mal wieder ein kleines Gewinnspiel für Euch. Vielleicht aber auch nicht. Ihr werdet es sehen.)

Kunst auf dem Teufelsberg

Weniger als eine Minute

Hier kommt dann auch endlich mal der zweite Teil der Bilder von meinem Ausflug in den Grunewald und zum Teufelsberg in Berlin.

Die Bilder lagen schon länger fertig hier herum, aber ich war zu faul, einen neuen Beitrag zu schreiben. Jetzt habe ich mich dazu gezwungen und hier ist er. Das Gelände des Teufelsbergs wird momentan für Künstler zugänglich gemacht. Diese können sich beim Betreiber melden und erhalten dort dann kostenfreien Zugang. In den leerstehenden Hallen und auch auf dem restlichen Gelände findet man überall sehr viele Graffitis und Installationen.

Wenn Ihr mal in Berlin seid, kann ich Euch einen Besuch sehr ans Herz legen. Wer weiß, wie lange das Gelände überhaupt noch zu betreten ist. Ich habe mich bei rottenplaces.de noch einmal umgesehen und geguckt, was es in Berlin noch so zu entdecken gibt. Wenn sich das Wetter wider Erwarten bis morgen besser sollte, werde ich mich mal auf den Weg nach Beelitz machen.

Weitere Bilder aus verlassenen Orten findet Ihr bei uns unter #rotten-places.

Ich wünsche Euch noch ein schönes Wochenende!

Flugüberwachungs- und Abhörstation auf dem Teufelsberg in Berlin

Lesezeit: 2 Minuten, 43 Sekunden

Ich war gestern im Grunewald und bin dann aus Versehen in eine Führung auf dem Teufelsberg gestolpert.

Ein paar unserer Leser werden sich bestimmt fragen, was zum Teufel es mit diesem ominösen Berg im Westen Berlins aus sich hat. Bevor ich jetzt so tue, als hätte ich ein unglaublich umfassendes Wissen über Berlins Geschichte, kopiere ich Euch einfach schnell einen Auszug aus dem Wikipedia Artikel über den Teufelsberg hier rein.

Der Teufelsberg ist ein Trümmerberg im Westen Berlins und nach Messungen aus dem Jahr 2013 mit 120,1 m ü. NHN vor dem Großen Müggelberg die höchste Erhebung des Stadtgebiets. Der Hügel – mit Aussicht über das Naturschutzgebiet Grunewald und die Havel – liegt im Ortsteil Grunewald (Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf) an der Teufelsseechaussee zwischen den S-Bahn-Bahnhöfen Grunewald und Heerstraße. Er hat seinen Namen vom nahe gelegenen Teufelssee. Auf dem Berg befinden sich die markanten Bauten einer Flugüberwachungs- und Abhörstation der US-amerikanischen Streitkräfte. Nach dem Abzug der Militärs wurde die Anlage von 1991 bis 1999 als Flugsicherungsradar-Station genutzt. Seitdem stehen die Gebäude leer.

Eigentlich wollte ich nur ein bisschen durch den Wald streifen und mir das Gelände mal etwas genauer anschauen.
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2011 ✔

Weniger als eine Minute

Martin fragte nach dem persönlich besten Foto aus dem Jahr 2011. Die Wahl war für mich überraschend leicht. Ob es mein bestes Foto dieses Jahr ist?  Vermutlich gibt es schönere, allerdings sticht es aus meinem Lightroom-Katalog. Es ist düster, teilweise undeutlich (man erkennt nicht, welche Gegenstände im Wasser liegen) und es spiegelt die Atmosphäre des Ortes wieder.

Persönlich finde ich es interessant, dass die Spiegelung des mittleren Grafittis durch die im Wasser liegenden Gegenstände anders aussieht, bzw. verzehrt wird. Aber das nur am Rande. Zur Erinnerung: Daniel und ich fotografierten in einem verlassenen Hotel, welches teilweise recht gruselig war: Teil I, Teil II & Teil III.

Technisch gesehen würde ich das Foto heute ein wenig anders machen, eine kürzere Belichtungszeit hätte dem Bild vermutlich gut getan, die Decke hätte links oben etwas dunkler sein können.

Achja, das Foto: