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Analog Fotografie

München

Aufmerksame Leser werden sich an die letzten analogen Bilder erinnern, deren Bildqualität zu wünschen übrig ließen. Nun habe ich endlich einen Negativ-Scanner und ich finde ihn fantastisch. Endlich analoge Bilder in vernünftiger Qualität, ich muss nichts mehr schneiden, alles funktioniert automatisch. Einziger Wermutstropfen: Ein Scan benötigt eine gefühlte Ewigkeit, aber das Warten lohnt sich.

Aus Erzählungen meiner Eltern wusste ich, dass man unbedingt mal in München sein sollte. Wir haben an einem Tag eine „Hopp on, Hopp off-Tour“ gemacht, die sich sehr gelohnt hat. Dadurch bekommt man als Tourist viel von der Stadt und dessen Geschichte mit. Mindestens genauso interessant war der Besuch im NS-Dokumentationszentrum. Die Dauerausstellung „München und der Nationalsozialismus“ ist sehr detailreich bis heute aufgezeigt. Wir haben dort mehrere Stunden verbracht. Falls Ihr mal in München sein solltet, ist hiermit eine große Empfehlung ausgesprochen.

Eine der letzten Stationen war der Olympiapark, den ich unbedingt sehen wollte. Die Dachkonstruktion des Parks ist wirklich beeindruckend, vor allem, wenn man dieses Dach inklusive des Parks mal in der Realität gesehen hat. Ich mag auch die nachhaltige Nutzung des Olympia-Geländes, zuletzt war die Handball-EM in der Olympiahalle einer der Spielorte. An diesem geschichtsträchtigen Ort hat auch noch einer meiner Lieblingsvereine die größte Errungenschaft der Vereinsgeschichte errungen und so musste ich unbedingt in das Olympiastadion: Als kleiner Dötz habe ich die Partie Borussia Dortmund gegen Juventus Turin vor dem Fernseher erleben dürfen und habe das „Ricken-Lupfen-JEEETZT!!“-Tor verfolgen dürfen. Nach dem Besuch war ich sehr zufrieden, denn dieses Stadion wollte ich schon immer mal sehen.

Wir waren auch bei „Die Anstalt“, der eigentliche Grund unseres München-Besuchs. Dort habe ich allerdings keine Bilder gemacht, weil die Veranstaltung ja im ZDF ausgestrahlt wurde. Wir hatten unglaubliches Glück und wurden von der letzen Reihe in die zweite und sechste Reihe versetzt, sodass wir sehr nah an der Bühne waren. Vor einigen Jahren war ich mal bei einer Aufzeichnung von Harald Schmidt und schon dort fand ich das Treiben neben der Bühne sehr interessant.

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