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Ausflug zur Hochseeinsel Helgoland

Im Gegensatz zum letzten Jahr ging es nicht für einen Tag nach Helgoland, sondern für ein komplettes Wochenende. Nach einer sehr schönen Überfahrt war die Insel kaum zu erkennen, da der Nebel die Überhand genommen hatte. Aber ziemlich genau nach dem Bezug der Ferienwohnung hat das Wetter es sehr gut gemeint, sodass bis zur Abreise fast keine Wolke am Himmel zu sehen war.

Da nun ausreichend Zeit vorhanden war, konnte ich die ganze Insel erkunden und war sogar auf der Düne, die man mit einer kurzen Überfahrt besuchen kann. Dort habe ich zum ersten Mal Robben in freier Wildbahn gesehen, die sich dort am Strand gesonnt haben.

Der Rundweg zur »Langen Anna« ist toll angelegt, da der Blick auf die Nordsee ein reines Postkartenmotiv ist. Die Aussicht mit den abertausenden Vögeln an der »Langen Anna« ist spektakulär! Ein Detail, das in keiner Dokumentation im Fernsehen zur Sprache kommt: Es riecht dort wirklich sehr streng. Dennoch lädt der Ort zum Verweilen ein und es handelt sich um ein einmaliges Naturereignis.
Ein weiterer Tagespunkt war eine Führung in dem alten Bunker Helgolands, bzw. dem Teil, der noch übrig geblieben ist. In einer kurzweiligen Führung konnte man von der Geschichte Helgolands, die verschiedene Besatzungszeiten bis hin zur Bombardierung der Insel sehr viel erfahren.

Definitiv eine interessante Führung, da man auf der Insel selber zwar viele Krater sehen kann, aber das wirkliche Ausmaß der Bombardierungen erst aus der Entfernung sichtbar werden. Britische Einheiten hatten Helgoland für eine längere Zeit nach dem Krieg für Übungszwecke bombardiert. Mit dem Wissen aus der Führung hat man nochmal einen ganz anderen Blick auf Helgoland, sofern man von der Düne oder dem Passagierschiff auf die Insel schaut. Es ist übrigens sehr kostspielig neue Häuser auf der Insel zu bauen, da der Kampfmittelräumdienst dafür herangezogen werden muss. Alles in allem war es ein fantastisches Wochenende, die Reise ist immer wieder ein Erlebnis.

 

 

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Ein Kommentar

  • Antworten
    Ute Meyer
    12. Juli 2017 um 19:23

    Wunderschöne Bilder man kommt ins träumen. Ein tolles Wochenende nur leider viel zu schnell vorbei. Danke deine Mutter

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