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Chirugie der Beelitz-Heilstätten
Fotografie Lost Places Vollformat

Chirurgie der Beelitz-Heilstätten

Bevor es jetzt wieder mit Vollgas in die neue Woche geht, gibt es noch mal ein paar neue Bilder. Dieses Mal aus der Chirurgie der Beelitz-Heilstätten. Vor einigen Wochen war ich dort und habe an einer Führung durch die ehemalige Chirurgie mitgemacht. Karten für die einstündige Tour gibt es für 10 Euro direkt vor Ort zu kaufen.

Die Beelitzer Heilstätten wurden 1902 auf einer 140 Hektar großen Waldfläche eröffnet und dienten der Behandlung von Tuberkulose. Ingesamt gab es nach ein paar Jahren dann ingesamt 1.338 Betten und auch andere Krankheiten wurden behandelt. Zur Zeit des Krieges wurde die Heilstätte kurzerhand zu einem Lazarett, bis sie 1945 nach dem zweiten Weltkrieg dann von der Roten Armee übernommen wurde. Ein paar der alten Gebäude wurden saniert und sind heute eine Rehaklinik. Unser Guide hat uns noch viel mehr über das Gelände erzählt, allerdings war ich eher damit beschäftig zu fotografieren, als ihm zuzuhören. Eigentlich müsste ich die Tour noch mal mitmachen, denn das, was ich mitbekommen habe, war sehr interessant.

Die Chirurgie ist in einem relativ guten Zustand. Natürlich liegen überall Scherben von eingeworfenen Fensterscheiben und Schutt herum, aber man muss keine Bedenken haben, irgendwo einzubrechen. In einigen Räumen findet man noch etwas Inventar, die meisten sind allerdings leer. Hier ist es dann wieder ganz gut, einen Guide dabei zu haben, der einem dann erklären kann, um was für Räume es sich gerade handelt.

 

Ich habe vorher bei der Verwaltung angerufen und nach einer Genehmigung gefragt, vor Ort fotografieren zu dürfen. Man sagte mir, dass die momentan nicht möglich sei, da dort überall irgendwelche Filmsets aufgebaut würden und die anderen Gebäude von Künstlern und Ausstellungen belegt sein. Der einzige Weg, sich legal auf dem Gelände zu bewegen scheint momentan also eine Führung von go2know zu sein. Ich habe gerade gesehen, dass man dort auch Touren buchen kann, die fünf bis sieben Stunden lang sind, denn man braucht für so ein großes Gelände definitiv mehr Zeit, als nur eine Stunde. Auch die mehrstündigen „Führungen“ beschränken sich aber auf ein paar bestimmte Gebäude.

 

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Randnotiz:

Wir möchten mit diesem Artikel niemanden dazu ermutigen, Hausfriedensbruch o.Ä. zu begehen. Das Gelände zu betreten ist verboten und kann dazu noch sehr gefährlich sein. Diese beschriebenen Erfahrungen müssen theoretisch nicht unsere eigenen sein.

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