Ich war Mitte März ein paar Tage in Berlin und habe natürlich die Kamera mitgenommen. Ohne großen Plan, einfach drauflos.
Berlin ist ja eigentlich immer eine Baustelle. Absperrungen, Flatterband, Barken in Orange und Weiß. An jeder zweiten Ecke wird irgendwas aufgerissen. Ich finde das mittlerweile fast schon charmant.
Ich bin viel mit der S-Bahn und U-Bahn durch die Stadt gefahren. In einer Station hing ein wahnsinnig großes Plakat für das Musical “Wir sind am Leben”. Die weißen Fliesen, das rote Haar, das Licht. Solche Momente machen die Berliner U-Bahn für mich immer wieder zu einem richtig guten Motiv.
An der Friedrichstraße bin ich dann einfach losgelaufen. Am alten Mitropa-Gebäude vorbei, das tatsächlich immer noch genauso aussieht wie vor zwanzig Jahren. Die Patina, die alte Schrift über dem Eingang. Wirklich schön.
Und natürlich der Fernsehturm. Egal wo man in Mitte steht, irgendwo schaut er zwischen den Häusern und Kränen hervor. Ich glaube, ich habe ihn auf dieser Tour mindestens zehnmal fotografiert, ohne es zu planen. Er ist einfach immer da.
Hier sind ein paar Bilder aus den Tagen.
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