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Fotografie Projekte Steinbocktour

Zipfelpass 4 von 4 – Tag 4

Am Anfang unserer Planung dachten wir uns, dass es eine gute Idee wäre, wenn wir zwei Nächte auf der Rappenseehütte verbringen, um von dort aus eine Tagestour zum südlichsten Gipfel unserer Route, dem Biberkopf (2599 m) zu machen. Wenn es gar nicht anders gegangen wäre, hätten wir die Tour nicht gemacht und hätten regeneriert. Wir haben uns aber sehr gut gefühlt und zudem war das Wetter fantastisch.

Der Weg war als „hochalpin“ ausgeschrieben und hielt Wort. Je näher wir dem Gipfel kamen, desto mehr Menschen haben wir getroffen, die uns motivierend „das schlimmste kommt noch“ entgegen warfen. Um den Gipfel zu erreichen, mussten wir noch eine Kletterpartie hinter uns bringen, bei der ich mir teilweise unsicher war, wie wir da wieder runter kommen sollten. Egal: Erstmal rauf, dafür waren wir schließlich dort. Nach drei Stunden haben wir unseren ersten Gipfel erreicht. Die Aussicht hat sofort für alles entschädigt. Bei guter Sicht hätte man sogar die Zugspitze sehen können, aber dafür war es in der Ferne zu diesig. Zwischen Deutschland und Österreich sitzend haben wir uns ausgeruht, gestärkt und uns im Gipfelbuch eingetragen. Der Kletterpart hinunter war leichter als gedacht, der Weg zurück zur Rappenseehütte war anspruchsvoll und wir mussten uns sehr konzentrieren.

Nach drei weiteren Stunden sind wir heile „unten“ (2091m) angekommen. Dort wartete das nächste Highlight auf uns. Der Rappensee ist der südlichste See Deutschlands und wir hatten uns schon vor der Tour vorgenommen, dort zu schwimmen. Ich liebe das Meer wirklich sehr, aber dieser See war einfach phänomenal: Das Panorama war unfassbar schön, im Wasser war es wärmer als gedacht und wir haben jede Sekunde genossen. Ein großartiger Schlusspunkt für einen sehr anstrengenden Tag, der die Anstrengungen sofort vergessen ließ.

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