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Rantanplan & DJANGO S im Cassiopeia
Fotografie Konzerte

Rantanplan & DJANGO S im Cassiopeia

Gestern Abend durfte ich Rantanplan & DJANGO S im Cassiopeia fotografieren. Ich wollte einen Versuch wagen und ein komplettes Konzert allein mit einer 50mm Festbrennweite fotografieren. Ich war gespannt auf die Musik und ob das 50mm Experiment glücken würde.

Die Hamburger Ska-Punk-Band Rantanplan ist seit dem 01.03.18 mit ihrem neuen Album Licht und Schatten auf Tour. Mir wurde der Auftritt im Cassiopeia irgendwann bei Facebook vorgeschlagen und aus einer Laune heraus schrieb ich die Jungs an und fragte, ob ich ihre Show fotografieren dürfte. Ich war überrascht, als es wenige Minuten später hieß, ich stünde nun als Fotograf auf der Gästeliste. Die Vorfreude war dementsprechend groß.

An diesem Abend war DJANGO S Vorband. Ich kannte sie vorher nicht und laut ihrer Website spielen sie einen Bastard aus Punk, Rock n Roll, Mundart, Balkan Beats und bairischer Lässigkeit, garniert mit nackten Oberkörpern, ausgelassener Lebensfreude und Leichtigkeit im russischen Stil. Die Beschreibung ist treffend. Die Musik machte Spaß, auch wenn ich selbst bedingt durch den bayrischen Akzent, von den Texten nur sehr wenig verstand.


Nach dem Auftritt von DJANGO S gab es eine kurze Umbaupause und dann stand schon Rantanplan auf der Bühne. Einige Songs der Band höre ich bereits seitdem ich 15 bin. Ich lösche sie hin und wieder aus meiner Playlist und ein paar Wochen später tauchen sie wieder auf. Zu meiner großen Freude wurden eben diese Lieder, wie z.B. Sterben dann auch noch in der Zugabe gespielt.

Das Publikum war super gut drauf und alle nahmen Rücksicht, wenn ich vor der Bühne kniend fotografierte. Ich rechnete in diesen Situationen eher damit, jeden Moment im Pogo zu versinken. Meine Kamera und ich blieben aber verschont. Da ich nur meine Festbrennweite mit dabei hatte, musste ich den fehlenden Zoom durch Körpereinsatz wiedergutmachen.


Das Experiment mit dem 50mm scheint geglückt. Ich bin mit der Ausbeute an Bilder mehr als zufrieden und überlege, ob ich die nächsten Konzerte nur noch mit einer Festbrennweite festhalten soll. Mein Dank gilt den beiden Bands, die diesen Abend absolut unvergesslich gemacht haben – Dankeschön.

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