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Fotografie Tipps & Tricks

Schweinehund – Tipps, wie man sich zum Fotografieren motivieren kann

Man verdient mit seinen Bildern kein Geld und macht das alles in seiner Freizeit. Man kommt von der Arbeit, muss seinen Haushalt schmeißen und irgendwelche Dinge erledigen und danach muss man sich dann noch irgendwie dazu motivieren, seinem Hobby nachzugehen. Schweinehund – Tipps, wie man sich zum Fotografieren motivieren kann.

Eine Ausrede zu finden, warum man heute lieber auf dem Sofa liegen bleibt, fällt oft sehr leicht. Irgendwo im Hinterkopf ist dann aber noch das schlechte Gewissen, weil man eigentlich mal wieder fotografieren gehen wollte. Hat man seine Kamera ein paar Wochen lang im Schrank liegen lassen, verlernt man manchmal schon die einfachsten Handgriffe.

Ich selbst gucke momentan viel bei Google, welche Orte man in Berlin besuchen sollte, wenn man etwas spannendes fotografieren möchte. Dazu habe ich auch noch das Buch Berlin fotografieren – Architekturschätze und geheime Orte: Die schönsten Fototouren durch die Hauptstadt gekauft. Damit sind dann schon mal einige Ausreden aus der Welt geschafft. Wenn man sich Bilder von anderen Fotografen anschaut, kann man versuchen, diese nachzustellen und dann zu schauen, was dabei herauskommt. Da eigentlich jeder einen anderen Blick hat, werden sich die Ergebnisse wahrscheinlich unterscheiden. Selbst ohne diese Hilfsmittel, sollte es möglich sein, in seiner Umgebung tolle Motive zu finden. Man muss einfach nur die Augen aufhalten und vielleicht mal an Orte begeben, die man sonst nicht aufsuchen würde.

Ohne Ziel in den Bus einsteigen

Wenn dir wirklich nichts mehr einfällt, geh doch einfach zur nächsten Bushaltestelle, warte auf den Bus und fahr damit zur Endhaltestelle. Dort steigst du aus und beginnst damit, deine Umgebung zu erkunden. Das sorgt dann dafür, dass man wesentlich aufmerksamer durch die Gegend geht. Man sieht Dinge, die man in seiner gewohnten Umgebung, wie zum Beispiel auf dem Weg zur Arbeit, gar nicht wahrnehmen würde. Wenn die Endhaltestelle nicht unerreichbar weit weg ist, kannst du versuchen, von dort aus wieder nach Hause zu laufen. Unterwegs hälst du dann interessante Dinge mit deiner Kamera fest.

Verabrede dich zum Fotografieren

Nimm dein Telefon und rufe einen Freund an, der im besten Fall auch gerne fotografiert. Ihr trefft euch dann an einem interessanten Ort, oder fahrt einfach gemeinsam mit dem Bus irgendwo hin. Dort könnt ihr dann gemeinsam auf Erkundungstour gehen. Ihr könnt euch gegenseitig fotografieren und euch austauschen. Manchmal ist es wirklich interessant zu sehen, wie unterschiedlich die Auffassung von Situationen und die Wahl der Motive ist. So bekommst du vielleicht sogar einen ganz neuen Blick für bestimmte Dinge.

Die Foto Challenge

Ein weiterer Tipp, den ich nun schon selbst einige Male erfolgreich nutzen konnte, um mich selbst zum Fotografieren zu motivieren ist das Lernkartenspiel von Enjoyyourcamera. Diese Version ist speziell mit Aufgaben für die Street Fotografie ausgestattet. Es gibt auch noch eine Ausgabe, mit allgemeinen Aufgaben der Fotografie. Das praktische an der Street Fotografie ist, dass das Wetter nahezu egal ist. Selbst, wenn der Himmel grau und keine Sonne zu sehen ist, kann man auf der Straße tolle Motive einfangen.

Das Kartenset besteht aus 10 Wissens- und 40 Aufgabenkarten. Die Kombination von zwei Karten ergibt dann eine Straßenfotografie-Challenge, die es zu lösen gilt. Dadurch entstehen neue Ideen für Aufnahmen sowie ungewohnte Blickwinkel auf alltägliche Motive. Wenn man also eigentlich gerne mal wieder fotografieren möchte, aber nicht so genau weiß, was man fotografieren soll, sind diese Karten auf jeden Fall hilfreich. So kann man sich zum Beispiel vornehmen, sich einmal in der Woche vor eine solche Fotografie Aufgabe zu stellen.

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