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Jahresprojekt: 6/52 Instax
52 Wochen Projekt Analog Fotografie FUJIFILM

Jahresprojekt: 6/52 Instax

Ein Weihnachtsgeschenk war die Fujifilm Instax 300 Wide und ich bin verknallt. Dass ich, Minuten nachdem ich den Auslöser gedrückt habe, das Ergebnis in der Hand halten kann ist fantastisch.

Die Kamera ist echt groß, klobig und recht schwer. Dafür bietet sie aber auch kaum Einstellungsmöglichkeiten. Im Gegenteil: Ich kann den Blitz heller oder dunkler machen und die Entfernung über das 95mm-Objektiv regulieren. Das war’s. Kein Firlefanz, keine unnötigen Knöpfe, einfach fotografieren. Bei der Fuji X10 habe ich nicht nur die Bedienungsanleitung ausgiebig studiert, sondern auch ein Buch mit weiteren Erläuterungen durchgelesen und ich verstehe manche Funktionen immer noch nicht. Das Fotografieren mit der Instax ist einfach großartig: Klick, ratterratterratter, Bild aus der Kamera nehmen, gespannt auf das Ergebnis warten. Wenn man ganz verrückt ist, kann man die Nahlinse auf das Objektiv stecken, um ein Selfie oder eine Makroaufnahme zu knipsen. Das große Format finde ich klasse. Die Fuji Instax Mini Neo bietet zwar viel mehr Einstellungsmöglichkeiten, jedoch ist das Format für meine Zwecke zu klein (die Bilder sind halb so große wie die der Wide).

Ich würde nur noch mit der Instax fotografieren, wären die Filme nicht so teuer. Weil ich jetzt bei jedem Motiv dreimal überlege, ob es die Sache wert ist, zelebriere ich die Motivauswahl aber umso mehr: Hier noch einen Schritt zurück, dort nochmal 4cm nach links, um dann auf dem Bild festzustellen, dass die Kante des Gebäudes doch auf dem Bild gelandet ist. Aber wenigstens sind dafür die Lichter ausgefressen und Details sind auch nur im Ansatz zu erkennen. Es könnte mir gar nicht egaler sein, ich bin schließlich verknallt.

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