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AmazonBasics Mobiles Fotostudio
Themen Tipps & Tricks

AmazonBasics Mobiles Fotostudio

Ich suchte nach einer neuen, relativ kostengünstigen Möglichkeit, Produktfotos aufzunehmen. Mehrere Stunden lang wühlte ich mich durch Forenbeiträge und Artikel bei Amazon. Letztendlich habe ich mich für das mobile Fotostudio von AmazonBasics entschieden.

Die meisten Rezensionen waren sehr positiv und der Preis von 145 Euro schien angemessen. Nach ein paar Tagen kam ein ziemlich großer Karton bei mir an. In diesem Karton war eine schwarze Tasche, die stark an die Transporttaschen für technische Zeichnungen erinnerte. Ich legte die Tasche vor mich auf den Boden und versuchte die Box aufzubauen.

Der Aufbau

An der oberen Seite befindet sich eine kleine Tasche mit einem Reißverschluss und darin fand sich dann auch die Gebrauchsanweisung. Da ich auf den ersten und auch auf den zweiten Blick nicht erkennen konnte, wie sich die Fotobox aufbauen ließ, hielt ich mich lieber an die bebilderte Anleitung.

Die Anleitung ist kurz, aber ausreichend. Wenn man nicht ganz schwer von Begriff ist, versteht man nach wenigen Minuten, dass sich diese Box mit wirklich wenigen Handgriffen aufbauen lässt. Wie das im Detail funktioniert, werde ich hier nun nicht beschreiben. Davon hat ja niemand was.

Der Betrieb

Das Licht lässt sich nicht über einen separaten Schalter einschalten, sonder nur über den Stecker in der Steckdose. Entweder ist die Fotobox also mit der Steckdose verbunden und somit eingeschaltet, oder eben nicht. Hier würde ich mir ein Update wünschen. Die Lampen leuchten mit tageslichtähnlichem Licht von 5.600 K und könnten meiner Meinung nach aber noch etwas heller sein. Wahrscheinlich ist es sinnvoll, bei einigen Objekten zusätzlich noch einen Blitz zu benutzten. Für meine Zwecke haben die Leuchten bisher ausgereicht. Den Rest konnte ich mit Photoshop und Lightroom ausgleichen.

Photoshop musste auch herhalten, um den Knick des weißen Hintergrunds nachträglich zu entfernen. Dieser wirft nämlich einen leichten Schatten, was sich aber wohl nicht vermeiden lässt, da sich die Box auf eine Höhe von 10cm zusammenklappen lässt.

Ansonsten bietet die Box verschiedene Zugänge, durch die man fotografieren kann. Man kann die gesamte Front nach oben klappen, oder aber nur ein kleines Fach öffnen. Möchte man die Objekte von oben fotografieren, lässt sich auch dort eine Luke öffnen. Diese ist gerade mal groß genug, dass man mit einem 70mm Objektiv hindurch kommt.

Die kleineren Öffnungen lassen sich mich einem Magnetverschluss an der Seite befestigen, so dass sie geöffnet bleiben und nicht von alleine wieder zufallen können.



Bei längerem Betrieb wird die Oberseite relativ warm. Man muss sich zwar keine Gedanken machen, dass die Box irgendwann in Flammen aufgeht, aber man sollte trotzdem vorsichtig sein, wenn man sich direkt nach dem Gebrauch wieder zusammenfalten möchte.

Mein Fazit zur Fotobox von AmazonBasics

Generell bin ich sehr zufrieden mit der Fotobox von AmazonBasics. Diese Meinung wird natürlich auch etwas durch den Preis gesteuert, denn dieser fällt meiner nach, mit knapp 145 Euro relativ human aus.
Sie ist im zusammengefalteten Zustand sehr platzsparend und kann irgendwo unterm Bett verschwinden. Ich habe sie nun schon ein paar Mal im Auto transportiert, da ich unterwegs Aufnahmen machen musste.

Für alle, die ab und zu ein paar Produktfotos aufnehmen müssen, ist die Fotobox genau richtig. Sie macht einen robusten Eindruck, so dass ich mir vorstellen kann, dass sie ein paar durchhalten könnte. Die Fotobox von AmazonBasics ist ab sofort in unserem Shop zu finden. Wenn du sie ohnehin bei Amazon kaufen möchtest, warum dann nicht direkt über unsere Seite? Du zahlt genau so viel und wir erhalten einen kleinen Betrag, mit dem wir dann irgendwann diese Seite betreiben können.

Testaufnahmen mit dem iPhone

Um euch kurz zu demonstrieren, wie die Aufnahmen aussehen können, habe ich eben einfach mal ein paar Dinge in die Fotobox geworfen, die ich gerade in griffbereit hatte. Die Bilder sind komplett unbearbeitet und kommen exakt so aus der Kamera des iPhones. An einigen Stellen lässt sich der leichte Knick im Hintergrund erkennen. Ebenso kann man sehen, dass die Ausleuchtung sehr gleichmäßig ist, aber trotzdem noch etwas heller sein könnte.

Habt ihr Erfahrungen mit ähnlichen Produkten machen können? Habt ihr Empfehlungen? Tobt euch ruhig dazu im Kommentarbereich aus.

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