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Fotografie

Berchtesgadener Land – Tag 1

Im letzten Jahr haben wir uns in die Berge verliebt und wollten nach unserer Steinbocktour um Oberstdorf unbedingt wieder in die Alpen. Unser Ziel war das Berchtesgadener Land, das an der Grenze zu Österreich liegt.

Diesmal sind hatten wir eine Hüttentour um den Königssee geplant, allerdings mit weniger Tagen Im Gegensatz zum letzten Jahr sind wir nicht einen Teil mit der Seilbahn gefahren sondern direkt aus dem Tal gestartet. Durch unsere Hochzeit hatten wir fast gar keine Trainingskilometer in den Beinen und deshalb war der Anfang unserer Wanderung doch beschwerlicher als erwartet. Ich habe überhaupt keinen Rhythmus rein bekommen und musste mich in diese Etappe rein kämpfen. Dass wir dann fast nur befestigte Wege vorfanden, hat meine Laune auch nicht unbedingt hochgehalten, aber so ist dann nun mal: Wandern ist auch Kopfsache. Es gibt ein Ziel und das muss man erreichen, ganz egal, was Kopf oder Beine sagen.

Nach einiger Zeit des Aufstiegs hatten wir von einem Waldstück aus einen schönen Blick auf den Königssee, der direkt einiges entschädigt hat. Nach einem Skiwasser auf der Königsbachalm ging es scheinbar endlos den befestigten Weg hinauf. Immerhin hatte unsere Tour 10 ganze Meter Abstieg! Ungefähr eine Stunde vor unserem Ziel kam ein sehr dichtes Nebelfeld, das die (Aus-)Sicht sehr erschwerte. Dafür hörten wir fortan nur noch Kuhglocken, sahen aber keine Kühe. Zwischenzeitlich war es ein bisschen gruselig, aber definitiv eine Erfahrung wert.

Kurz vor der ersten Hütte, dem Carl-von-Stahl-Haus haben wir uns an den nun sichtbaren Kühen geschlängelt und die Grenze zu Österreich passiert. Nachdem wir erschöpft aber glücklich Platz nahmen, hat sich das Nebelfeld für 15 Minuten gelichtet und hat uns einen wundervollen Blick von der Hütte aus beschert. Die kurze Aussicht hätte ich gerne noch etwas länger genossen, denn am nächsten Tag sollte das Wetter noch schlechter werden.

 

 

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