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Flugüberwachungs- und Abhörstation auf dem Teufelsberg in Berlin
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Flugüberwachungs- und Abhörstation auf dem Teufelsberg in Berlin

Ich war gestern im Grunewald und bin dann aus Versehen in eine Führung auf dem Teufelsberg gestolpert.

Ein paar unserer Leser werden sich bestimmt fragen, was zum Teufel es mit diesem ominösen Berg im Westen Berlins aus sich hat. Bevor ich jetzt so tue, als hätte ich ein unglaublich umfassendes Wissen über Berlins Geschichte, kopiere ich Euch einfach schnell einen Auszug aus dem Wikipedia Artikel über den Teufelsberg hier rein.

Der Teufelsberg ist ein Trümmerberg im Westen Berlins und nach Messungen aus dem Jahr 2013 mit 120,1 m ü. NHN vor dem Großen Müggelberg die höchste Erhebung des Stadtgebiets. Der Hügel – mit Aussicht über das Naturschutzgebiet Grunewald und die Havel – liegt im Ortsteil Grunewald (Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf) an der Teufelsseechaussee zwischen den S-Bahn-Bahnhöfen Grunewald und Heerstraße. Er hat seinen Namen vom nahe gelegenen Teufelssee. Auf dem Berg befinden sich die markanten Bauten einer Flugüberwachungs- und Abhörstation der US-amerikanischen Streitkräfte. Nach dem Abzug der Militärs wurde die Anlage von 1991 bis 1999 als Flugsicherungsradar-Station genutzt. Seitdem stehen die Gebäude leer.

Eigentlich wollte ich nur ein bisschen durch den Wald streifen und mir das Gelände mal etwas genauer anschauen.

Ich hatte mich vorher im Internet (Das solltet Ihr Euch auch mal anschauen, da findet man fast alles!) ein bisschen schlau gemacht und gelesen, dass das Gelände des ehemaligen US Abhörstation komplett abgesperrt sei. Daher hatte ich mir auch keine großen Hoffnungen gemacht, dass ich da irgendwelche guten Aufnahmen machen kann.

Führung auf dem Teufelsberg

Als ich das abgesperrte Gelände dann einmal umrundet hatte, entdeckte ich eine kleine Gruppe, die vor einem großen Tor stand. Irgendwas hat mich dann dazu bewegt, meine Kopfhörer abzusetzen und mal zu horchen, warum es sich dort zu versammeln lohnt. Es wurden Führungen angeboten, an diesem Tag die letzte. Ich stellte mich kurzerhand einfach mit in die Schlange und wartete auf den Einlass. Man bezahlt dort 7 Euro pro Person und Kinder unter 15 Jahren erhalten kostenlosen Eintritt. Außerdem muss man vor der Führung noch einen Zettel unterschreiben und sich damit einverstanden erklären, dass der Betreiber nicht für eventuelle Unfälle und Personenschäden haftet. Ausgerechnet in solchen Situationen hat man natürlich keinen Pritt Stift dabei, ansonsten hätte er für mich haften können. Die Führung bestand dann allerdings nur daraus, dass wir auf den Turm geführt wurden und dann dort in Ruhe Fotos machen konnten. Ich hätte mir gewünscht, auch noch ein paar Informationen zu dem Gelände zu erhalten. Die Ausgabe war aber sicherlich trotzdem gut investiert, denn die Einnahmen dienen der Erhaltung des teilweise schon sehr verfallenen Geländes.

Ich denke, ich werde dort im Sommer noch mal hingehen und mir vorher ein bisschen mehr Zeit einpacken. Wenn man sich vorher mit dem Betreiber in Verbindung setzt, kann man den Aufenthalt auf dem Gelände von einer auf vier Stunden verlängern und sich dort frei bewegen. Ich bin mir sicher, dass es dort noch einige interessante Dinge zu entdecken gibt.

Ich habe noch ein paar mehr Bilder für Euch. Diese kommen dann in den nächsten Tagen und passen thematisch eher in einzelne Beiträge.

Weitere Bilder aus verlassenen Orten findet Ihr bei uns in der Kategorie Lost Places. Außerdem hat es ein Bild aus diesem Beitrag bereits in unseren Shop geschafft.

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Kurze Fakten

Kategorie: Militär
Bundesland: Berlin
Erkundet am: 05.01.2015
Baujahr: Keine Angabe
Verlassen seit: 1999
Gesamtfläche: Keine Angabe
Noch begehbar: Ja
Denkmalschutz: Ja
Architekt: Keine Angabe
Quellen: Wikipedia
Copyright: Pixelgranaten.de

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Randnotiz:

An dieser Stelle sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Betreten und Erkunden von verlassenen Orten nicht nachzuahmen ist. Niemand sollte sich durch diese Bilder zu Straftaten animieren lassen. Verlassene Gebäude ohne Erlaubnis zu betreten ist illegal, kann direkt zur Anzeige gebracht werden und dazu noch sehr gefährlich sein. Die beschriebenen Erfahrungen müssen theoretisch nicht die eigenen sein.

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