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Thorben Meyer
Fotografie Gedanken Themen

Mein fotografischer Werdegang

Ich möchte heute einmal von meinem fotografischen Werdegang erzählen. Werdegang in Anführungsstrichen, da ich keine Ausbildung genossen habe, sondern es sich um meine eigene Entwicklung handelt.

Mit 15 habe ich die Digicam meines Vaters in die Hände bekommen und habe Blumen fotografiert und fand es irgendwie cool „sowas“ ablichten zu können. Dann hab ich zum Geburtstag eine einfache Digiknipse (Olympus 350Z) bekommen, die ich leider in einem Urlaub mit Daniel verloren habe (den 600 Fotos trauere ich immer noch hinterher und dem fast abgefackelten Zelt übrigens auch). Anschließend hab ich gejobbt und mir eine Fuji S5500 geleistet. Das war damals eine der ersten „Megazoom“-Kameras, wenn ich mich recht erinnere war es ein 10fach Zoom. Die Faszination Fotografie hat mich noch mehr gepackt und dann habe ich mich mal informiert, mit welchen Kameras noch mehr Möglichkeiten bestehen. Die Wahl fiel dann auf die Canon EOS 400D, die gerade auf den Markt (2006) kam. Natürlich habe ich mich in einigen Foren informiert, dort hieß es dann „nimm die 350D und das ersparte Geld für ein neues Objektiv“. Da wollte ich natürlich nicht drauf hören, die 400D war schließlich neu und somit „besser“. Im Nachhinein hat sich das natürlich als Trugschluss herausgestellt.

Dann gab’s irgendwann mal ein Sigma 55-200 im Angebot, da ich der Bereich 18-55mm durch das Kitobjektiv abgedeckt war musste ein Tele her. Damit war ich soweit auch zufireden, aber genutzt habe ich es bisher nicht so oft. 2009 hab ich mir einen langen „Traum“ erfüllt: Es musste eine Lomo Fisheye2 sein! Ui, das Ding hat schon eine Menge hinter sich. Verstärkt wurde die Kamera mit einem farbigen Ringblitz. Das ist wirklich ein tolles Spielzeug und wird so oft es geht benutzt!

Angefixt durch das Bilder in der Hand haben habe ich mir kurzerhand die alte analoge Ausrüstung meines Vaters geschnappt. Die Ricoh KR-10 Super. Ich bin echt froh die Kamera zu haben: Man lernt nochmal enorm dazu und geht viel überlegter an die Sache. Zwei Festbrennweiten (28mm & 50mm) decken eigentlich alles ab was ich benötige. Der Schiebezoom (80-200mm) wird kaum genutzt. Ab da an würde ich meine Fotografie eher als fotografieren bezeichnen, alles davor stemple ich als knipsen ab. Mir fehlte einfach das nötige Wissen über Zusammenspiel von Blende, Belichtungszeit, ISO etc.

Nachdem ich mir zwei Festbrennweiten für meine Canon gekauft habe bin ich nur noch begeistert. Man sollte die Digitalen Spiegelreflexkameras vielleicht mit Kitobjektiv und einer Festbrennweite ausliefern: Das Kit zum Erlernen der DSLR und die Festbrennweite um zu zeigen, was eigentlich möglich ist.

Habt Ihr auch eine Geschichte, wie Ihr zur Fotografie gekommen seid? Würde mich sehr interessieren!

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2 Kommentare

  • Antworten
    Chrissy
    31. Januar 2011 um 11:19

    Ich glaub früher war das 50mm meistens Kitobjektiv XD

    • Antworten
      Thorben
      1. Februar 2011 um 13:20

      Ja genau! Deswegen sollte es in der heutigen Zeit doch auch wieder Festbrennweiten als Kitobjektiv geben. Aber die Zooms sind einfach erstmal beliebter, da es „einfacher“ und bequemer ist. Deswegen: Kitobjektiv+Festbrennweite. 🙂

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