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Lost Places - Spreepark im Plänterwald

Verlassene Orte in Berlin

Auch wenn sich Berlin ständig verändert, alte Gebäude renoviert und neue Wohngebiete erschlossen werden, gibt es immer noch ein paar versteckte Orte, um die sich seit Jahren niemand mehr zu kümmern scheint. Ein stillgelegter Freizeitpark, ein verlassenes Spaßbad mitten in der Stadt, oder auch ein Kinderkrankenhaus – In Berlin gibt es viele verlassene Orte zum Gruseln, Staunen und Entdecken.

Dich faszinieren die alten Industriestandorte, verlassene Krankenhäuser und andere geheime Fotolocations in Berlin? Ihre heruntergekommenen Mauern und eingeschlagenen Fenster sind stille Zeitzeugen und einzigartige Motive für deine Fotografien. Jedes dieser Gebäude erzählt dir seine ganz persönliche Geschichte.

Welche verlassenen Orte gibt es in Berlin?

Verlassene Orte besitzen oft eine ganz besondere Faszination für Fotografen. Auch wir lieben Lost Places und haben deshalb mal unsere Beiträge der letzten Jahre nach durchsucht und euch die interessantesten Lost Places aus Berlin herausgesucht. Neben den Orten, die wir bereits besuchen konnten gibt es noch Orte, wie die ehemalige irakische Botschaft, das Ballhaus in Grünau, oder das Stadtbad Lichtenberg. Bei einigen Objekten sollte man sich nun wirklich beeilen, denn einige stehen kurz vorm Abriss. Wir werden diesen Beitrag ergänzen und aktualisieren, wenn wir neue Informationen gesammelt, oder neue Bilder gemacht haben.

Durch den stetig zunehmenden Vandalismus, haben wir uns dazu entschlossen, keine Adressen von verlassenen Orten mehr zu veröffentlichen. Es gab sogar Kritik, dass man auch keine Namen verbreiten sollte. Dann müssten wir allerdings auch auf die Geschichte der einzelnen Lost Places verzichten.
Die Ausnahme bei den nicht veröffentlichen Adressen bilden natürlich solche Orte, die grundsätzlich nur noch durch öffentliche Führungen zugänglich gemacht werden.

Wenn du also einen verlassenen Ort besucht, sei dir bitte darüber im Klaren, dass es sich, auch wenn es total heruntergekommen ist, um meist fremdes Eigentum handelt. Auch wenn es noch so abgedroschen klingt, hinterlasse den Ort einfach genau so, wie du ihn vorgefunden hast. Was du sonst noch so bei deinem Besuch eines verlassenen Ortes beachten solltest, erfährst du hier.

Das Wernerbad in Mahlsdorf

Das vergessene Wernerbad in Mahlsdorf

Lange sind die Zeiten vorbei, als sich hier Menschen auf der Wiese sonnten, im Schwimmbecken ihre Bahnen schwommen, oder sich Pommes in der Gaststätte des Bades kauften. Heute erinnert nur noch wenig an das ehemalige Schwimmbad. Knautschke, das Flusspferd, steht heute in Mitten einer trüben Brühe, die Gebäude sind komplett heruntergekommen.

Über eine kleine Mauer gelangt man in das vergessene Wernerbad in Mahlsdorf. Das Gras ist hochgewachsen, der Eingangsbereich kaum noch als solcher zu erkennen. Wir guckten uns das erste Gebäude an, was wohl mal die Gaststätte gewesen sein muss. Das erkennt man allerdings höchstens an dem Tresen. Die Einrichtung wurde ansonsten komplett entfernt. In einer Ecke scheint sich ein Obdachloser einquartiert zu haben.

Ist das Betreten erlaubt?
Das Betreten ist strengstens verboten und kann sofort zur Anzeige gebracht werden.

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Das ehemalige Institut für Anatomie der Freien Universität Berlin

Lost Places - Das ehemalige Institut für Anatomie der Freien Universität Berlin

Dieser Lost Place in Berlin ist das ehemalige Institut für Anatomie der FU Berlin. Seziertische, Labore mit Kühlräumen für Leichen, ein großer Hörsaal und die Pathologie wurden 2005 verlassen und bieten nun ein sehr bizarres Ausflugsziel. Für jeden, der auf der Suche nach interessanten Orten in Berlin ist, ist das ehemalige Institut für Anatomie der Freien Universität Berlin einen Besuch wert.



Von außen ist das Gebäude sehr unscheinbar. Läuft man die Peter-Lenné-Straße entlang, sieht man auf der einen Straßenseite ein paar Villen und gepflegte Vorgärten. Auf der anderen Seite steht ein Bauzaun, hinter dem sich auf den ersten Blick nur Gestrüpp verbirgt. Sieht man dann etwas genauer hin, kann man die graue, bröckelnde, mit Graffiti übersäte Fassade und die eingeschlagenen Fensterscheiben des ehemaligen Instituts für Anatomie erkennen.

Ist das Betreten erlaubt?
Das Betreten ist strengstens verboten und kann sofort zur Anzeige gebracht werden.

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Die Abhörstation auf dem Teufelsberg

Flugüberwachungs- und Abhörstation auf dem Teufelsberg in Berlin

Der Teufelsberg ist ein Trümmerberg im Westen Berlins und nach Messungen aus dem Jahr 2013 mit 120,1 m ü. NHN vor dem Großen Müggelberg die höchste Erhebung des Stadtgebiets. Der Hügel – mit Aussicht über das Naturschutzgebiet Grunewald und die Havel – liegt im Ortsteil Grunewald (Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf) an der Teufelsseechaussee zwischen den S-Bahn-Bahnhöfen Grunewald und Heerstraße. Er hat seinen Namen vom nahe gelegenen Teufelssee.

Als ich das abgesperrte Gelände dann einmal umrundet hatte, entdeckte ich eine kleine Gruppe, die vor einem großen Tor stand. Irgendwas hat mich dann dazu bewegt, meine Kopfhörer abzusetzen und mal zu horchen, warum es sich dort zu versammeln lohnt. Es wurden Führungen angeboten, an diesem Tag die letzte. Ich stellte mich kurzerhand einfach mit in die Schlange und wartete auf den Einlass. Man bezahlt dort 7 Euro pro Person und Kinder unter 15 Jahren erhalten kostenlosen Eintritt. Außerdem muss man vor der Führung noch einen Zettel unterschreiben und sich damit einverstanden erklären, dass der Betreiber nicht für eventuelle Unfälle und Personenschäden haftet. Ausgerechnet in solchen Situationen hat man natürlich keinen Pritt Stift dabei, ansonsten hätte er für mich haften können. Die Führung bestand dann allerdings nur daraus, dass wir auf den Turm geführt wurden und dann dort in Ruhe Fotos machen konnten.

Ist das Betreten erlaubt?
Es werden dort fast jeden Tag unkommentierte Führungen angeboten. Außerhalb dieser Führungen ist das Betreten strengstens verboten und kann sofort zur Anzeige gebracht werden.

Wie finde ich die Abhörstation auf dem Teufelsberg?
Auch hier kannst du auf die öffentlichen Verkehrsmittel zurückgreifen. Die nächste S-Bahn Haltestelle ist der n S-Bahn-Bahnhof Grunewald. Von dort aus musst du dann noch einmal 20-30 Minuten Fußweg einplanen.

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Blub Badeparadies

Blub Badeparadies - Das Freizeitbad in Berlin-Britz

Auf einer Gesamtfläche von 35.000 m² lag das Bade- und Freizeitzentrum Berliner Luft- und Badeparadies, kurz Blub Badeparadies an der Buschkrugallee im Berliner Bezirk Neukölln im Ortsteil Britz. Beim Betreten des Geländes steigt einem direkt ein sehr penetranter Geruch von verbranntem Holz in die Nase. Erst letzte Woche hat es hier erneut gebrannt.

Überall liegen verkohlte Holzbalken, verbranntes Dämmmaterial und Glasscherben herum. Das ehemalige Freizeitbad ist kaum noch als solches zu erkennen. Das Spaßbad mitten in Berlin-Neukölln wurde am 14.02.1985 durch den Geschäftsführer feierlich eröffnet. Das Blub Badeparadies war zu dieser Zeit Sponsor des Hertha BSC und lockte jährlich knapp 600.000 Besucher pro Jahr an.

Ist das Betreten erlaubt?
Das Betreten ist strengstens verboten und kann sofort zur Anzeige gebracht werden.

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BVB-Freibad Lichtenberg

BVB-Freibad Lichtenberg

Von außen kaum zu erkennen, liegt hinter ein paar großen Sportplätzen und einem Vereinsheim das fast in Vergessenheit geratene BVB-Freibad Lichtenberg. Die Becken sind, wie so viele verlassene Orte, bemalt und die Gebäude dahinter stark heruntergekommen. Man sieht deutliche Spuren von nächtlichen Parties und Vandalismus.

Direkt hinter den BVG-Sportanlagen und dem BVB-Stadion wurde 1928 auf einer Fläche von ungefähr 20.000 m² das BVB-Freibad Lichtenberg gebaut. Dort trainierten ausländische Schwimm-Wettkämpfer für die Olympischen Sommerspiele 1932 und 1936 in Berlin.

Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Freibad vorerst nicht mehr genutzt, bis es in den 1970er Jahren überarbeitet wurde und als öffentliches Freibad wieder eröffnet wurde. Das Sommervolksbad war dann bis in die späten 1980er Jahre in Benutzung und wurde BVB-Freibad genannt.

Ist das Betreten erlaubt?
Den Sportplatz kannst du, wie jeden anderen Sportplatz auch zu den normalen Öffnungszeiten betreten. Das Gelände ist von einem hohen, intakten Zaun abgesperrt. Das Betreten des alten Schwimmbads selbst ist aber untersagt.

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Kinderkrankenhaus Weißensee

Kinderkrankenhaus Weißensee

Das Kinderkrankenhaus Weißensee wurde 1997 geschlossen und sich selbst überlassen. Ich war mit meinen Kameras dort und habe euch ein paar Eindrücke mitgebracht.

Das Gebäude liegt direkt an der Hansastraße, ist aber von außen kaum noch sichtbar. Seit der Schließung sind Bäume und Büsche gewachsen und versperren den Blick auf das ehemalige Kinderkrankenhaus. Das gesamte Gelände ist umzäunt, allerdings nur sehr dürftig. Wenn man etwas genauer hinsieht, findet man einen relativ bequemen Zugang. Im Inneren ist alles schon sehr heruntergekommen, Einrichtungsgegenstände sucht man größtenteils vergebens. Da habe ich in anderen Gebäuden schon wesentlich mehr entdecken können.



Ist das Betreten erlaubt?
Das Betreten ist strengstens verboten und kann sofort zur Anzeige gebracht werden.

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Spreepark im Plänterwald

Lost Places - Spreepark im Plänterwald

Der Spreepark im Plänterwald wurde 1969 eröffnet und war ein wahrer Publikumsmagnet. 1991 wurde der Park komplett saniert und erhielt neue Fahrgeschäfte bis dann irgendwann die Besucher ausblieben und erobert sich jetzt die Natur seit 2001 ihren Platz zurück. 2011 wurden dort übrigens einige Szenen aus „Wer ist Hanna?“ gedreht.

Wer hat sich noch nicht vorgestellt, einen Tag alleine oder mit Freunden, in einem Freizeitpark zu sein. Man hätte alle Fahrgeschäfte für sich. Ein ähnliches Gefühl überkommt einen, wenn man das Gelände betritt. Gespenstisch und beeindruckend. Die Wege sind noch relativ gut begehbar und die Fahrgeschäfte zugänglich. Allein die Holzbrücken, über die man einige Fahrgeschäfte erreichen kann, machen keinen vertrauenserweckenden Eindruck mehr.

Ist das Betreten erlaubt?
Das Betreten ist leider strengstens verboten und kann sofort zur Anzeige gebracht werden.

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Das Gefängnis in Berlin Köpenick

Das Gefängnis in Berlin Köpenick

Über ein paar Stufen erreicht man das Innere des Gefängnisses in Berlin Köpenick. Es ist eine bedrückende Atmosphäre. Kaum vorstellbar, wie hier Inhaftierte in kleinen und dunklen Gefängniszellen ohne Heizung leben mussten. Als Toilette diente ein einfacher Metalleimer, deren Abdrücke noch heute im Boden erkennbar. An den Wänden befinden sich Kritzeleien wie „Hotel zum trockenen Kanten“ oder auch einfache Striche zum Zählen der bereits vergangenen Tage.

Für 30 Euro konnte ich mich für drei Stunden frei in dem Gebäude bewegen. Ich hatte mir vorher überlegt, alle Aufnahmen ausschließlich im manuellen Modus zu fotografieren und es fiel mir wesentlich leichter, als gedacht. Die ersten Aufnahmen habe ich ausschließlich mit der Kamera auf dem Stativ gemacht.

Ist das Betreten erlaubt?
Das Betreten ist leider strengstens verboten und kann sofort zur Anzeige gebracht werden. Man kann allerdings das Museum zu den angegebenen Öffnungszeiten besuchen und hin und wieder an einer geführten Fototour teilnehmen.

Wie finde ich das Gefängnis in Berlin Köpenick?
Du kannst bequem mit der S-Bahn bis Berlin-Köpenick fahren und musst von dort aus noch knapp 6 Minuten lang laufen.

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Schwimmhalle Pankow

Schwimmhalle Pankow

Wir parken das Auto unweit von der alten Schwimmhalle Pankow entfernt. Direkt neben neben dem ehemaligen Eingang befindet sich der Eingang zum Freibad Pankow. Zwei Security-Leute stehen dort und durchsuchen die Taschen der Freibadbesucher. Wir laufen einfach durch den geöffneten Bauzaun und hoffen, dass niemand Notiz davon nimmt.

Die Eingangstür steht offen und wir können ohne Probleme das Gebäude betreten. Eintritt haben wir keinen bezahlen müssen. Direkt nach dem Eingang stehen wir vor einem großen Schwimmbecken. Es ist leer. Am Boden liegen Scherben und Schutt herum. Generell ist das ganze Gebäude mit Scherben gepflastert. Die Trennwende zwischen den einzelnen Bereichen sind zertrümmert. Man kann nicht mehr viel erkennen, nur die Beschriftungen an den Wänden zeigen uns, wo hier mal was war. Die ehemaligen Umkleiden sind nur noch eine große verwüstete Fläche.

Ist das Betreten erlaubt?
Das Betreten ist verboten und kann zur Anzeige gebracht werden.

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Der Geisterbahnhof von Siemensstadt

Der Geisterbahnhof von Siemensstadt

Man fährt mit seinem Auto unter einer unscheinbaren rostigen Zugbrücke her und nimmt den Bahnhof vermutlich gar nicht wahr, wenn man nicht gezielt nach ihm sucht. Vor dem ehemaligen Eingang steht ein umgerissener Bauzaun, die Türen und Fenster sind mit Brettern provisorisch zugenagelt.

Der Bau des Bahnhofs wurde 1927 begonnen und nach zwei Jahren fertiggestellt. Am 18. Dezember 1929 wurde der Verkehr aufgenommen. Ab diesem Zeitpunkt fuhren dort elektrische Züge, denn auch im Rest von Berlin hatte man mit dem elektrischen Bahnverkehr begonnen. Ein Großteil der Fahrgäste bestand aus Werksarbeitern von Siemens, die noch heute dort ansässig sind.



Ist das Betreten erlaubt?
Das Betreten ist verboten und kann zur Anzeige gebracht werden.

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VEB Berliner Metallhütten und Halbzeugwerke

VEB Berliner Metallhütten und Halbzeugwerke

Die VEB Berliner Metallhütten und Halbzeugwerke liegen inmitten einer großen Parkanlage mit angrenzenden Wohngebieten im Bezirk Treptow-Köpenick. Die Werke wurden 1990 nach der deutschen Wiedervereinigung geschlossen. Seitdem stehen die meisten Gebäude leer und werden langsam von der Natur zurückerobert.

Dieser verlassene Ort, mitten in Berlin, ist riesig und es gibt wahnsinnig viel zu entdecken. Das wird einem sofort klar, sobald man durch den teilweise eingerissenen Bauzaun steigt. Ich selbst habe erst vor einigen Tagen von diesem Lost Place erfahren, aber offenbar scheint es alles andere als ein Geheimtipp zu sein. Schon nach den ersten Metern auf dem ehemaligen Gelände der VEB Berliner Metallhütten- und Halbzeugwerke (BMHW) traf ich auf einen Mann, der auf einem Dach herumwerkelte und mich nach der Uhrzeit fragte.

Ist das Betreten erlaubt?
Das Betreten ist verboten und kann zur Anzeige gebracht werden.

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Rundlokschuppen in Rummelsburg

Rundlokschuppen in Rummelsburg - Ein verlassener Betriebsbahnhof

Der Rundlokschuppen in Rummelsburg ist mehr, als nur ein weiteres verlassenes Bahnbetriebswerk in Berlin. Dieser Lost Place in Lichtenberg besteht aus einer großen Kuppelhalle mit innenliegender Drehscheibe, Wartungsgruben und weiteren angeschlossenen Betriebsstätten. Alle Gebäude sind mittlerweile stark verfallen – Hier ist größte Vorsicht geboten.

Schon das Betreten des Geländes des verlassenen Rundlokschuppens in Rummelsburg ist äußerst gefährlich, denn das Gelände liegt zwischen stark befahrenen Bahngleisen. 1875 begannen die Bauarbeiten für den Rummelsburger Lokschuppen. Neben dem eigentlichen Lokschuppen wurden auch andere Bauwerke angebunden, unter anderem ein Lager, Wasserturm, Wasserkräne und Gleisanlagen. Im Schuppen selbst befand sich eine Drehscheibe, auf welcher die Dampfloks gewartet und repariert wurden. Von dieser Drehscheibe ist mittlerweile nicht mehr sonderlich viel zu erkennen. Die Natur und Vandalismus haben dafür gesorgt, dass das Gebäude in einem sehr schlechten Zustand ist.

Ist das Betreten erlaubt?
Das Betreten ist verboten und kann sofort zur Anzeige gebracht werden.

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Die verlassene Autowerkstatt in Pankow

Die verlassene Autowerkstatt in Pankow

Von der Schönerlinder Straße aus sieht man ein hinter ein paar Büschen ein kleines, ziemlich heruntergekommenes Bauernhäuschen. Der Putz ist von den Wänden geplatzt, die Fenster weit geöffnet und die Scheiben sind eingeworfen. Vor der leicht geöffneten Eingangstür liegt Schutt. Direkt neben einer stark befahrenen Straße liegt ein längst vergessener Ort, die verlassene Autowerkstatt in Pankow.

Der alte kleine Bauernhof wurde um 1880 erbaut und bestand aus dem Wohnhaus und verschiedenen Ställen. Im Haus selbst befinden sich einige wenige Möbel, ein paar Papiere und jede Menge Müll von ungebetenen Besuchern. Die Einfahrt ist über die Jahrzehnte zugewachsen. Man kämpft sich durch dichtes Gestrüpp, bevor man auf den eigentlichen Hof gelangen kann. Kaum hatten wir das Gelände betreten, kam ein aufmerksamer Nachbar hinter der Hofmauer hervor und frage, was wir dort zu suchen hätten.

Ist das Betreten erlaubt?
Das Betreten ist verboten und kann sofort zur Anzeige gebracht werden.

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Bahnbetriebswerk Pankow-Heinersdorf

Bahnbetriebswerk Pankow-Heinersdorf

Das Bahnbetriebswerk Pankow-Heinersdorf wurde im Jahr 1904 erbaut. Heinersdorf war zu dieser Zeit noch eine selbstständige Landgemeinde im Norden Berlins. Auf dem Gelände befinden sich zwei Lokschuppen, die jeweils an eine große Drehscheibe angebunden sind.

Die Rundhäuser konnten im Gegensatz zu den Ringschuppen nicht vergrößert werden. Der Lokschuppen in Pankow-Heinersdorf ist deshalb der letzte erbaute Schuppen seiner Art. Mit der installierten Drehscheibe konnte er bis zu 24 unterschiedliche Gleise bedienen.

Ist das Betreten erlaubt?
Das Betreten ist verboten und kann sofort zur Anzeige gebracht werden.

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Wir haben mittlerweile schon sehr viele Lost Places besucht und hier erfährst du, was du beim Besuch von verlassenen Orten beachten solltest. Du kannst dir aber auch direkt die verlassenen Orte in Brandenburg, oder verlassenen Orte in NRW anschauen.

Verlassene Orte in Berlin: Wie Sie die Hauptstadt noch nie gesehen haben

Verlassene Orte in Berlin: Wie Sie die Hauptstadt noch nie gesehen habenEinige dieser und viele weitere geheime Orte findest du in meinem Buch Verlassene Orte in Berlin: Wie Sie die Hauptstadt noch nie gesehen haben.

Ich bin immer wieder in spannenden Orten und Locations unterwegs und berichte darüber in diesem Blog. Jetzt habe ich meine liebsten Foto-Locations in Berlin in einem Buch veröffentlichen dürfen.

Egal, ob du Lost Places Fan bist, oder einfach nur gerne neue Dinge für dich entdeckst, dieses Buch bietet dir eine Vielzahl an spannenden Motiv-Ideen.

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Randnotiz:

An dieser Stelle sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Betreten und Erkunden von verlassenen Orten nicht nachzuahmen ist. Niemand sollte sich durch diese Bilder zu Straftaten animieren lassen. Verlassene Gebäude ohne Erlaubnis zu betreten ist illegal, kann direkt zur Anzeige gebracht werden und dazu noch sehr gefährlich sein. Die beschriebenen Erfahrungen müssen theoretisch nicht die eigenen sein.