0
BVB-Freibad Lichtenberg
Berlin Fotografie Lost Places Schwimmbad

BVB-Freibad Lichtenberg – Vergessenes Berlin

Von außen kaum zu erkennen, liegt hinter ein paar großen Sportplätzen und einem Vereinsheim das fast in Vergessenheit geratene BVB-Freibad Lichtenberg. Die Becken sind, wie so viele verlassene Orte, bemalt und die Gebäude dahinter stark heruntergekommen. Man sieht deutliche Spuren von nächtlichen Parties und Vandalismus.

Geschichte des BVB-Freibads Lichtenberg

Direkt hinter den BVG-Sportanlagen und dem BVB-Stadion wurde 1928 auf einer Fläche von ungefähr 20.000 m² das BVB-Freibad Lichtenberg gebaut. Dort trainierten ausländische Schwimm-Wettkämpfer für die Olympischen Sommerspiele 1932 und 1936 in Berlin.

Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Freibad vorerst nicht mehr genutzt, bis es in den 1970er Jahren überarbeitet wurde und als öffentliches Freibad wieder eröffnet wurde. Das Sommervolksbad war dann bis in die späten 1980er Jahre in Benutzung und wurde BVB-Freibad genannt.

Mittlerweile ist an eine weitere Nutzung ohne Totalsanierung nicht mehr zu denken. Wie man auf den Bildern sehr gut erkennen kann, ist es mehr Ruine als Freibad übrig. Die Natur erobert sich auch in diesem Berliner Lost Place Stück für Stück ihren Platz zurück.

Wenn du auf der Suche nach weiteren Lost Places in Berlin bist, bist du bei uns genau richtig. Warst du schon bei diesen verlassenen Orten?
Der Geisterbahnhof von Siemensstadt
Das Gefängnis in Berlin Köpenick
Rundlokschuppen in Rummelsburg – Ein verlassener Betriebsbahnhof

Du kennst noch andere spannende Lost Places?
Verlassene Orte, die wir unbedingt gesehen haben sollten?
Dann lass uns doch bitte einen Kommentar da. Wir würden uns freuen.

Verlassene Orte: Die Faszination des Verfalls

Verlassene Orte Berlin - Dem Charme des Verfalls in der Spree-Metropole auf der Spur
Zwischen Abriss und Verfall, Tristesse und morbidem Charme – die Fotografien des passionierten Fotografen Daniel Boberg entwickeln einen angenehm-schaurigen Sog, dem sich der Betrachter nicht entziehen kann. Ungewöhnliche Perspektiven von einst belebten Orten Berlins, an denen Menschen feierten, wohnten, kurten und arbeiteten, faszinieren ebenso, wie die sichtbare Endlichkeit der von Menschenhand geschaffenen Wirklichkeit erschüttert.

Verlassene Orte in Berlin: Dem Charme des Verfalls in der Spree-Metropole auf der Spur.
Verlassene Orte in Brandenburg - Zwischen Beelitz und Hohenlychen in brillanten Fotografien

Ich bin immer wieder an verlassenen Orten unterwegs und berichte darüber in diesem Blog. Jetzt habe ich meine liebsten Foto-Locations in Lost Places Bildbänden veröffentlichen dürfen.
Egal, ob du bereits Lost Places Fan bist, oder gerne mal etwas Neues für dich entdecken möchtest - Diese Bücher bieten dir eine große Vielzahl an spannenden Motiv-Ideen.

Verlassene Orte in Brandenburg - Zwischen Beelitz und Hohenlychen in brillanten Fotografien.

Verlasszination Newsletter

Möchtest du mit uns neue Orte zum fotografieren entdecken? Dann melde dich jetzt für unseren Verlasszination Newsletter an und bleibe immer auf dem Laufenden. Wir schicken dir keinen Spam, sondern nur einmal im Monat einen Newsletter mit interessanten verlassenen Orten und Tipps zum Thema Fotografie.

Deine E-Mail Adresse wird auf keinen Fall an Dritte weitergegeben und du kannst Dich jederzeit ganz einfach wieder abmelden. Wir freuen uns darauf, dich als neuen Abonnenten begrüßen zu dürfen.
Melde dich gleich hier an.


Randnotiz:

An dieser Stelle sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Betreten und Erkunden von verlassenen Orten nicht nachzuahmen ist. Niemand sollte sich durch diese Bilder zu Straftaten animieren lassen. Verlassene Gebäude ohne Erlaubnis zu betreten ist illegal, kann direkt zur Anzeige gebracht werden und dazu noch sehr gefährlich sein. Die beschriebenen Erfahrungen müssen theoretisch nicht die eigenen sein.

Das könnte dir auch gefallen…

4 Kommentare

  • Antworten
    Matthias
    30. Januar 2018 um 17:44

    Meine Güte. Im dazugehörigen Stadion habe ich immer Schul-Sportfest machen “dürfen”.

    • Antworten
      Daniel
      30. Januar 2018 um 18:41

      Ich kann dich beruhigen, mittlerweile könntest du dort keine Schulsportfeste mehr veranstalten.

      • Matthias
        30. Januar 2018 um 18:50

        Ein wenig melancholisch stimmt es einen aber schon. Außerdem erinnert es einen auch daran, daß die eigene „Bausubstanz“ auch nicht mehr die allerneueste ist. Abgesehen davon sehr coole Bilder.

      • Daniel
        30. Januar 2018 um 20:03

        Da magst du wohl Recht haben, ja. Ich danke dir!

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

%d Bloggern gefällt das: