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Lagerhallen des verlassenen Sanitär- & Heizungsgroßhandel
Fotografie Handel Lost Places NRW

Lagerhallen des verlassenen Sanitär- & Heizungsgroßhandels

Nachdem wir die verlassene Sanitärausstellung hinter uns gelassen haben, geht es nun weiter durch die riesigen Lagerhallen des verlassenen Sanitär- & Heizungsgroßhandels. Vor uns liegen lange Gänge, riesige Regale und allerhand Räume, die es zu erkunden gilt.

Wir stehen in einem alten Hinterhof und blicken auf die Fassaden der Lagerhallen des verlassenen Sanitär- & Heizungsgroßhandels. Einige Teile der Fassade wurden durch die Last des Daches nach außen gedrückt. Deshalb wurden die Fenster im obersten Stockwerk zugemauert. Bis auf diese größere Kleinigkeit wirkt das Gebäude noch sehr stabil. Wir treten in den ersten Raum und entdecken riesige leere Regalreihen. Am anderen Ende des Ganges ragt ein Fels in den Raum hinein. Das komplette Gebäude wurde also damals um den Fels herumgebaut. Ein faszinierender Anblick.

Außer des Felsens, ein paar alten Akten und einer furchtbarer 60er Jahre Toilette gibt es hier nichts mehr zu entdecken. Unser Weg führt uns durch einen anderen Eingang weiter in die noch viel größeren Lagerhallen. Es finden sich noch ein paar alte Hubwagen vor den riesigen Glasbausteinfenstern. Draußen ist es sehr nebelig, so dass nur wenig Licht in die Hallen fällt. Das sorgt aber auch für tolle Motive. Würde die Sonne scheinen, hätte man hier keine Chance gegen das Licht zu fotografieren.

Die Hallen scheinen gar kein Ende nehmen zu wollen. Nachdem wir das Ende der einen Halle erreichen, schließt sich unmittelbar die nächste an. Wir gelangen schließlich doch auf einer Seite des Gebäudes einen Ausgang. Hinter diesem wartet ein kleiner Rollerfriedhof auf uns. Damit hatten wir nun wirklich nicht gerechnet. Vor uns stehen, liegen und rosten mindestens 50 Roller und kleinere Motorräder. Sie stehen unter freiem Himmel und sind somit der Witterung schutzlos ausgeliefert. Bei einigen Rollern sieht man leider deutlich, dass sie dort nicht erst seit gestern stehen. Es ist wirklich schade um die Fahrzeuge. Einige von ihnen hätten wir am liebsten direkt mitgenommen.

Durch ein Treppenhaus gelangen wir auf das Dach des riesigen Gebäudes. Von hier aus hätte man bestimmt eine wahnsinnig tolle Aussicht, aber der Nebel sorgt dafür, dass man nicht weiter als 30 Meter gucken kann. An einem Ende des Daches sind Mauerreste zu erkennen. Unser Guide erzählt uns, dass es dort einst noch ein weiteres Stockwerk gab, was aber durch einen Brand zerstört wurde. Übrig geblieben sind ein paar Mauern und eine Tür, die nun nirgendwo mehr hinführt.

Die Geschichte des verlassenen Sanitär- & Heizungsgroßhandels

Da der eigentliche Name dieses verlassenen Sanitär- & Heizungsgroßhandels hier nicht genannt werden soll, fällt der Teil zur Geschichte hier nun etwas kürzer aus. Das Unternehmen wurde 1963 von zwei Kaufleuten gegründet. Zuerst mieteten sie sich zwei alte Fabrikhallen an und fassten mit Unterstützung anderen Unternehmen aus der Region schnell Fuß. 1964 wurde ein neues Hauptgebäude gekauft und das Unternehmen wuchs weiter. Mittlerweile beschäftigt das Unternehmen über 300 Mitarbeiter an verschiedenen Standorten.

Auch die die verlassene Sanitärausstellung gehörte mit zu dieser Tour. Ich habe auf der fast 6-stündigen Entdeckungsreise weit über 500 Fotos & Videos gemacht, weshalb ich diesen riesigen Lost Place in NRW in mehrere Beiträge aufgeteilt habe.

Komm mit auf Entdeckungsreise durch die Lagerhallen des verlassenen Sanitär- & Heizungsgroßhandels.

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Kurze Fakten

Kategorie: Groß- & Einzelhandel
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Erkundet am: 25.01.2020
Baujahr: 1963
Verlassen seit: 1963
Gesamtfläche: Keine Angabe
Noch begehbar: Nein
Denkmalschutz: Nein
Architekt: Keine Angabe
Quellen: Keine Angabe
Copyright: Pixelgranaten.de

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Randnotiz:

An dieser Stelle sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Betreten und Erkunden von verlassenen Orten nicht nachzuahmen ist. Niemand sollte sich durch diese Bilder zu Straftaten animieren lassen. Verlassene Gebäude ohne Erlaubnis zu betreten ist illegal, kann direkt zur Anzeige gebracht werden und dazu noch sehr gefährlich sein. Die beschriebenen Erfahrungen müssen theoretisch nicht die eigenen sein.

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